Bunker Diary / Kevin Brooks

Verlag: dtv
Veröffentlicht: April 2014 (Erstausgabe)


WhatsApp Image 2016-11-27 at 5.56.31 PM.jpegStoryline.
Als der 16-jährige Linus in einem Bunker aufwacht, erinnert er sich nur noch an den blinden Mann, dessen Koffer er in seinen Lieferwagen gehoben hatte. Drei Tage ist er alleine, bis die 9-Jährige Jenny per Aufzug zu ihm runter geschickt wird. Die Beiden wissen nicht warum sie entführt worden sind aber sie sind nicht lange alleine und als der Bunker voll ist, fängt der Spaß für den Entführer erst an; der Mann, der die Kontrolle über den Fahrstuhl hat, die Kameras in den Räumen und die Luft- und Wärmezufuhr  kontrolliert, ist alles andere als gnädig. Er lässt die Sechs hungern, beinah erfrieren, stellt die Uhr nach belieben, damit seine Opfer das Zeitgefühl verlieren und schickt sogar einen Dobermann nach unten, der die Menschen angreift. Alles was benötigt wird, darf auf einen Einkaufszettel geschrieben werden, mehr Kontakt zum Entführer haben die Sechs im Bunker nicht. Aber als wäre das nicht genug, stellt der Entführer eine simple Aufgabe: Der, der tötet, kommt frei.
Keiner der Sechs nimmt diese Aufforderung anfangs ernst. Sie gönnen dem Mann den Spaß nicht aber als das Essen immer knapper wird und der Hundebiss, den Bird abbekommen hat, sich entzündet, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Denn unter den herrschenden  Bedingungen, wird aus jedem gebildeten Menschen irgendwann ein Tier. Und das soll nicht das Ende sein.
.

Fazit.
Auch wenn es unter Jugendbuch läuft, nur weil Jugendliche drin vorkommen, bedeutet das noch lange nicht, dass es sich auch Jugendbuch nennen darf. ‚Bunker Diary‘ ist ein Thriller und das zurecht. Die Geschichte geht einem nahe – mir ging es zumindest so – und es setzt einem schon ganz schön zu, was den Leuten da unten passiert. Kevin Brooks ist einer meiner Lieblingsautoren aber als ich das Buch gelesen habe, musste ich mich schon fragen, wie er auf die Idee gekommen ist. Ich habe das Buch 2014 das erste Mal gelesen, demnach war ich damals noch Jünger und damals hat mich das Buch wirklich zum Weinen gebracht. Es war super beschrieben und ist wirklich gelungen aber definitiv nichts für Jugendliche oder Leute mit schwachen Nerven. Denn spätestens am Ende, wird es für den Leser wirklich hart. Daher empfehle ich es wirklich nur Lesern, die mit Psychospielchen umgehen können und etwas stärkere Nerven haben. Trotzdem Daumen hoch!

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s