Lost Boy / Johannes Groschupf

Verlag: Oetinger Taschenbuch
Veröffentlicht: Januar 2017


lostboy+Storyline.
Als Lennart auf dem Hamburger Bahnhof aufwacht, weiß er weder, wie er dorthin gekommen ist, noch wieso er genau hier aufwacht. Seine Erinnerungen an die vergangenen Tage sind weg, die einzigen Erinnerungsfetzen die geblieben sind, sind ein paar Bilder eines Mädchens und ein Traum, indem Musik die Hauptrolle spielt. Orientierungslos versucht sich der Junge zurecht zu finden und landet auf dem Fischmarkt, wo er einige Wochen arbeitet und ein Mädchen namens Jule kennen lernt. Sie ist es auch, die mit ihm zusammen herausfinden möchte, was passiert ist und als Lennarts Erinnerungen zurück kommen, fahren die beiden zurück nach Berlin, wo Lennart herkommt und wo sich das, was sein Gehirn zu verbergen versucht, wohl abgespielt haben muss. Dort angekommen, muss sich Lennart seiner Vergangenheit stellen, eine Vergangenheit, in der DJ Evil eine Rolle spielt aber als Lennart auf seinen alten Freund trifft, ändert sich die Lage und Lennart und Jule schweben auf einmal in großer Gefahr. Lennart muss sich DJ Evil erneut stellen, um Jule aber auch sich zu retten, doch DJ Evil hat große Pläne, Pläne bei denen Lennart helfen soll. Und diese Pläne könnten die Welt verändern.

Fazit.
Ich bin ein großer Fan von diesem Buch. Der Roman ist super geschrieben und von Anfang bis Ende herrscht eine gewisse Spannung, die einen regelrecht mit ins Geschehen reißt und auch nicht wieder loslässt. Die Idee, mit der sich das Buch befasst, ist mir in der Form noch nicht begegnet und anfangs dachte ich auch, dass es sich bei dem Roman um etwas ‚harmloses‘ handelt, einfach nur die Geschichte eines Jugendlichen, der irgendeinen Schicksalsschlag erlitten oder zu viel und zu hart gefeiert hat aber der eigentliche Grund, weshalb Lennart Berlin verlassen musste, ist eigentlich ja so viel brutaler. Es ist interessant, wie die Musik in dem Buch dargestellt und auch eingesetzt wird und wie weit z.B. DJ Evil damit gehen möchte. Derartiges ist ja eigentlich nicht der Verwendungszweck von Musik aber es gibt dem Buch einfach das gewisse Etwas, dieses bisschen ‚Mehr‘, was das Buch einfach so interessant und lesenswert macht. Ein toller und spannender, sowie actionreicher Roman, den ich nur weiterempfehlen kann, Daumen hoch!

 

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