Teil 6: Phury & Cormia

Verlag: Heyne
Veröffentlicht: Oktober 2016


Storyline.
Obwohl Phury es von sich aus getan hat, ist er alles andere als glücklich mit der Rolle des Primals und dem Wissen, dass mehr als dreißig Auserwählte nur darauf warten, mit ihm Kinder zu zeugen. Um sich abzulenken, vertieft er seine Leidenschaft für das Töten der Lesser, bringt sich und auch die Bruderschaft damit aber in Gefahr. Zusätzlich wird er immer abhängiger von dem Roten Rauch und obwohl die Einsetzung als Primal bereits Monate zurück liegt, hat er mit Cormia immer noch nicht den Ritus erfüllt. Und diese zweifelt langsam an sich und der Verbindung, wird von Phury sogar zurückgewiesen, obwohl die beiden Gefühle füreinander haben. Entscheidungen werden getroffen und m Phury zu schützen, ihn aber auch zur Vernunft zu bringen, wird er aus der Bruderschaft ausgeschlossen – und steht plötzlich vor vollendeten Tatsachen. Phury muss sich entscheiden: tritt er endlich den Platz an, dem er sich versprochen hat oder wirft er alles hin und geht zu Grunde? Die Karten werden neu gemischt und es gibt mehr als nur eine entscheidenden Veränderung in den Reihen der Bruderschaft.

Fazit.
Nach „Vishous & Jane“ war dieser Teil wieder mehr nach meinem Geschmack. Das Besondere an dem Teil ist ja die Tatsache, dass Phury keinerlei Erfahrungen mit Frauen hat und dann plötzlich ein ganzes Harem hat, meiner Meinung nach vollkommen nachvollziehbar, dass er nicht wirklich begeistert ist oder sich seiner Sache sicher. Auch spielt der Konflikt den er generell mit sich, aber auch mit seiner und Zsadist Vergangenheit hat, eine große Rolle und obwohl sich in dem Teil alles etwas zieht, bis dann endlich Entscheidungen getroffen werden oder was passiert, finde ich das Buch super. Zumal auch endlich ein bisschen mehr über Omega zu erfahren ist und was das betrifft, kommt ja etwas ganz Entscheidendes raus; was in den nächsten Teilen mit Sicherheit auch für eine Menge Ärger sorgen wird. Ich würde auch glatt behaupten, dass der sechste Teil dieser Reihe, der Teil ist, in dem am meisten passiert: Nicht nur was Phury und sein Schicksal betrifft, sondern auch John, Zsadist und Bella, sowie eigentlich die ganze Bruderschaft: es kommt einiges zusammen, was das Buch umso spannender gemacht hat und auch einen kleinen Vorgeschmack auf die Folgebänder liefert. Ich kann’s kaum erwarten. Daumen hoch!

Teil 5: Vishous & Jane

Verlag: Heyne
Veröffentlicht: Mai 2016


Storyline.
Da Butch seine Partnerin gefunden hat, fühlt sich Vishous einsamer als zuvor. Und das nicht nur, weil er in Butch beinah mehr als nur seinen Bruder gesehen hat. Das seine Visionen ebenfalls noch nicht zurück gekommen sind, setzt dem Vampir zusätzlich zu und dann sind da noch seine Albträume. Als Vishous beim Kampf gegen einen Lesser verletzt und in ein Menschenkrankenhaus eingeliefert wird, scheint das Geheimnis der Black Dagger beinah aufzufliegen, und als seine Brüder ihn befreien, muss Vishous feststellen, dass die Frau, die ihn zusammen geflickt hat, mehr auslöst als sie sollte. Und sie muss mit. Koste es, was es wolle. Obwohl Menschen eigentlich nicht im Haus der Brüder sein dürfen, wird Jane dorthin gebracht und Vishous verteidigt sie gegen jeden, selbst Wrath. Aber als Vishous seine Mutter kennen lernt und seine Bestimmung erfährt , steht er am Scheideweg und entscheidet sich Letzt endlich gegen Jane, auch um ihr ein Leben, wie sie es sich vorstellt, ermöglichen zu können. Doch obwohl er sich seinem Schicksal beugen möchte, kann er Jane nicht vergessen und als er die Chance bekommt, zurück zu ihr zu kehren, verschwendet er keine Zeit; aber die Wiedervereinigung der beiden steht unter keinem guten Stern und fordert sein Opfer.

Fazit.
Der erste Teil dieser Reihe, der mich tatsächlich enttäuscht hat, wenn auch erst am Ende. ich hatte Vishous in den Teilen davor schon ins Herz geschlossen und seine Vergangenheit zu erfahren, hat ihn mir noch etwas näher gebracht. Diese Geschichte Mensch-Vampir war ja auch nichts neues und man hat anfangs ja erfahren, dass die Beziehung zwischen Jane und ihm  bereits vorhergesehen war; die beiden haben ja auch eine Menge gemeinsam aber wie sich das ganze dann auf die ‚letzten Seiten‘ verändert, so verdammt dramatisch verändert hat, hat mir ein bisschen den Boden unter den Füßen weggezogen. Nach so vielen Teilen und Seiten mit dieser Gruppe, fühlt man irgendwann halt echt mit und weiß wann es so richtig ernst wird und der Ausgang bei den beiden – halleluja. Für meinen Geschmack etwas zu tragisch und vor allem nicht mehr zu ändern, trotz Kompromiss. Das Buch mag anfangs wunderbar sein aber ich finde einfach, dass das Ende das gesamte Buch etwas runter zieht; aber gut, nicht zu ändern. Ich hoffe einfach, dass der nächste Teil wieder etwas lockerer ist in der Sache und nicht ganz so tragisch endet.

Teil 4: Butch & Marissa

Verlag: Heyne
Veröffentlicht: Mai 2016


Storyline.
Butch war immer das Anhängsel der Bruderschaft, der Mensch, der Bulle, der zwar dazu gehörte aber jedes Mal rausgehalten wurde, wenn es ernst wurde und die Brüder in den Kampf mussten. Das er sich in die Vampiraristokratin Marissa verliebt hatte, die schon damals einen eher schlechten Ruf hatte, da sie einst Wraths ungeliebte Frau gewesen war, machte es weder für sie, noch für ihn besser. Doch sowohl ihr Stand, als auch die Tatsache, dass er nur ein Mensch war und ihr nicht geben konnte, was sie brauchte, hatte die Beziehung zerbrechen lassen. Aber nachdem Butch in der Gewalt von Omega war und sich wahrlich verändert hatte, sowas wie ein Staubsauger für Lesser geworden war und schwer verletzt im Krankenhaus liegt, ist Marissa die Einzige, die ihn soweit beruhigen kann. Ihre Verbindung besteht noch und beide müssen sich eingestehen, dass sie definitiv noch Gefühle füreinander haben. Als Butch dann das Unglaubliche erfährt und seine Chance sieht, für immer an Marissa’s Seite zu sein, ihr das zu geben, was sie braucht, überlegt er nicht lange. Doch Marissa ist alles andere als begeistert, befürchtet sie doch ihn zu verlieren – und das für immer. Und auch wenn alles gut gehen würde, die Zukunft würde gewaltige Veränderungen und Gefahren bergen. Ob ihre Liebe das überstehen kann?

Fazit.
Der wohl abweichendste Teil der ganzen Reihe (zumindest bist jetzt). Eigentlich hatte ich gedacht, der Teil wird etwas langweiliger, weil Butch ja ’nur‘ ein Mensch ist aber Himmel, dieser Teil dreht die komplette Geschichte nochmal und ist dermaßen überraschend, dass ich es am Anfang nicht mal wirklich glauben wollte. Wie sich die Geschichte verändert kommt so unerwartet und ist am Anfang auch wirklich nicht sehr nachvollziehbar aber es bringt allgemein neuen Schwung rein, neue Möglichkeiten und ist gleichzeitig auch noch genauso romantisch wie die letzten Teile. Klar, der Kampf gegen Omega, die Bruderschaft und das alles steht im Vordergrund aber gerade die Liebesgeschichte von Marissa und Butch ist dermaßen kompliziert, dass es wirklich als ein wenig kitschig beschrieben kann – soft ist dennoch was anderes, das darf man auch nicht vergessen. Ich bin jedenfalls (mal wieder) begeistert, was J.R. Ward aus den Beiden gemacht hat und wie sie das verpackt hat, dass ist einfach Talent. Daumen hoch!

Teil 3: Zsadist & Bella

Verlag: Heyne
Veröffentlicht: Oktober 2015


Storyline.
Einst als Baby von seinem Zwillingsbruder und seiner Familie getrennt worden, musste der Vampirkrieger Zsadist jahrelang als Blutsklave dienen, bis sein Zwillingsbruder Phury ihn retten konnte. Doch die Zeit vor seiner Rettung blieb Zsadist stets im Gedächtnis und prägte ihn wesentlich: er ist kalt, abweisend, jederzeit Kampfbereit und die Gerüchte von Frauen die er benutzt und getötet hat, sind nicht erfunden. Als die Vampiraristokratin Bella sich ihm eines abends aus heiterem Himmel hingeben will, fällt Zsadist zum ersten Mal aus seinen Gewohnheiten – und blockiert prompt. Doch als Bella entführt wird, ist Zsadist fest davon überzeugt sie zu finden und wenn nicht Rache zu nehmen, denn auch wenn er sich sträubt, weiß er, dass er Bella für sich beanspruchen möchte. Das sein Zwillingsbruder Phury ebenfalls ein Auge auf die Vampirin geworfen hat, ist jedoch etwas, dass ihn zusätzlich hindert, eine Bindung mit Bella einzugehen: Phury erscheint ihm so viel besser geeignet und weniger verkorkst. Bella jedoch will nur ihn und das obwohl er sie alles andere als gut behandelt und sie ist die Erste, die Zsadist nahe kommen kann, noch näher als Phury es je geschafft hat. Vielleicht ist sie auch die Einzige, die Zsadist von seinem Leid erlösen kann.

Fazit.
Anfangs war ich skeptisch, weil ich diese totalen Hardcoresachen jetzt eigentlich nicht so ansprechend finde aber ich muss sagen, Zsadist als Charakter hat schon etwas. Es ist eine düstere Vergangenheit und obwohl jeder aus der Bruderschaft sein Päckchen zu tragen hat, finde ich seinen Hintergrund noch am tragischsten aber die Umsetzung in seine Person ist J.R. Ward super gelungen und diese Fort- und Rückschritte in der Beziehung zwischen ihm und Bella passen einfach. Diese Buchreihe wächst mir immer mehr ans Herz und ist wahrlich eine der Besten, die ich je gelesen habe. Und ich liebe sie nicht nur, weil es Bücher mit mehr als 500 Seiten sind, sondern weil der Schreibstil, die Storyline und die einzelnen Charaktere so viel dazu beisteuern. Zsadist & Bella hist eine tragische aber gut nachvollziehbare Geschichte mit einem überraschenden aber hinreißendem Ende. Das hatte ich echt nicht erwartet aber es war wie das i-Tüpfelchen und hat der ganzen Geschichte einfach nochmal eine Kehrtwende gegeben. Einfach fantastisch. Daumen hoch!

Teil 2: Rhage & Mary

Verlag: Heyne
Veröffentlicht: Oktober 2015


Storyline.
Rhage, der gefährlichste Vampir der Bruderschaft der Black Dagger, hütet ein dunkles Geheimnis. Aufgrund eines Fluches trägt er die Bestie in sich, ein drachenähnliches Tier, das jedes Mal dann zum Vorschein kommt, wenn er seine Wut nicht mehr unter Kontrolle hat. Um diese Bestie zu zähmen oder wenigstens in Schach zu halten, stürzt er sich in einen Kampf nach dem anderen oder sucht sich eine Frau nach der anderen. Aber als er über eine Vampirin Mary kennen lernt, die noch dazu ein Mensch ist, verspürt Rhage zum ersten Mal das Verlangen, eben nicht mehr diese Bestie zu sein, sie unter Kontrolle zu bekommen. Für Mary. Aber abgesehen davon, dass Mary ein Mensch ist, ist sie Todkrank und Rhage ist es eigentlich nicht erlaubt, eine Bindung mit einem Menschen einzugehen. Ob dieser Macht über ihn hat oder nicht. Doch als sich Mary’s Zustand rapide verschlechtert muss Rhage eine Entscheidung treffen: und keine der beiden Optionen trifft auf Begeisterung.

Fazit.
Genauso spannend wie im ersten Band, geht es auch im zweiten Band weiter. Ich muss sagen, dass sich Rhage zu einem meiner liebsten Charaktere entwickelt hat, obwohl er ja so ein schlechter Kerl ist. Diese andere, sanfte Seite an ihm ist genauso liebenswert, wie die Bestie in ihm und ich muss sagen, dass ich die Bestie eigentlich schon ganz cool finde. Es hat einfach was. Die Geschichte zwischen Mary und ihm und vielleicht etwas kitschig aber in Relation mit den Kämpfen und Omega, finde ich, dass das auch mal sein muss und so schlimm ist es jetzt auch nicht. Es ist einfach eine liebenswerte aber auch spannende Geschichte, zumal ja bereits Bezug auf den dritten Band genommen wird. Das finde ich übrigens auch sehr gelungen. Zwar sind die Black Dagger teile in gewisser Art und Weise Einzelbände – die Geschichten der jeweiligen Paare eben – aber dennoch beziehen sie sich auf Vergangenes, beziehungsweise was noch geschehen wird. Ein Grund, warum man zum Beispiel nicht im dritten Band beginnen kann aber  ich finde das gut, zumal es sich wirklich lohnt jedes einzelne Buch zu lesen und Band 2 war keinesfalls eine Enttäuschung. Daumen hoch!

Teil 1: Wrath & Beth

Verlag: Heyne
Veröffentlicht: Oktober 2015


Storyline.
Wrath, der Anführer der Bruderschaft der Black Dagger, ist ein kalter und scheinbar emotionsloser Vampir. Als sein bester Freund Darius ihn um Hilfe bezüglich seiner Tochter bittet, weißt ihn Wrath eiskalt ab. Er versteht die Sorge seines Freundes und weiß auch, dass Darius‘ Tochter jemanden für die Wandlung braucht aber er möchte dafür nicht aufkommen. Kurz darauf stirbt Darius bei einem Anschlag und Wrath muss durch eine schwere Zeit durch: bis er auf Beth trifft. Das Problem? Beth ist Darius‘ Tochter und eigentlich hatte Wrath sich geschworen, sie nicht anzurühren. Doch genauso wie Beth ist er hilflos und die beiden verfallen einander schnell. Wrath verliebt sich in Darius‘ Tochter und hilft ihr auch durch die Verwandlung aber als die Bruderschaft angegriffen wird, ist es nicht Beth Leben, das mit einem Mal am seidenen Faden hängt.

Fazit.
Der Auftakt einer großartigen Buchreihe. Ich muss gestehen, dass ich mit sämtlichen Vampirbüchern eigentlich abgeschlossen hatte und nichts mehr von wissen wollte. Mir war das alles immer viel zu oberflächlich und bestand hauptsächlich immer aus irgendwelchen Sexszenen aber obwohl diese in dem Buch natürlich nicht zu kurz kommen, ist die gesamte Storyline viel tiefgreifender und so detailliert sind die erotischeren Szenen jetzt auch nicht. Es ist ein guter Mix aus beidem und gerade diese Kämpfe und die Kapitel mit Omega halten die Spannung aufrecht. Klar, um Liebe geht es alle mal aber ich für meinen Teil hänge eher an dem Drumherum. Einfach ein klasse Buch, dass ich jedem empfehlen kann, der es etwas düsterer mag und nichts gegen Fantasy hat – auch für diejenigen, die es, wie ich, eigentlich nicht so mit Vampiren haben. Daumen hoch!

Black Dagger / J.R. Ward

Verlag: Heyne

Die geheime Bruderschaft der BLACK DAGGER versucht die Gattung der Vampire vor dem Aussterben zu beschützen, ebenso vor der geheimen Organisation OMEGA, welche Jagd auf die Vampire macht. Doch die Mitglieder der BLACK DAGGER haben ihre Eigenarten und jemanden zu finden, der mit ihnen zusammen sein möchte, stellt sich teilweise als ziemlich kompliziert heraus. Und dabei ist es notwendig, dass sie ihre Lielan finden. Alleine um ihre Art zu retten.

– Bild folgt –